Kunststoffpflanzen – Altbacken oder Moderne Kunst?

Bei dem Wort Kunststoffpflanzen oder künstliche Blumen denken viele von uns zurück an die verstaubten Blumengestecke der Oma. Dieses Ding Blumengesteck zu nennen oder es überhaupt mit Blumen und Pflanzen in Verbindung zu bringen ist schon eine Zumutung. Man sah bereits aus der anderen Ecke des Zimmers, dass dieses steif zusammengesteckte Plastikgestell nur ein schlechter Versuch war, die Schönheit von Blumen darzustellen.
Um ehrlich zu sein graut es mir bei dem Gedanken so etwas in meine vier Wände als Dekoration zu stellen und es mein Eigen zu nennen. Schauen wir jedoch genauer hin, können wir feststellen, dass sich die Modelle und Arten zu damals kaum wiedererkennen lassen. Die Verwendung von besseren Stoffen, sowie die Optimierung der Produktion ermöglichen es die künstlichen Blumen von heute den echten Blumen täuschend echt aussehen zu lassen.
Staubwedel und Mikrofasertuch helfen dabei die natürlichen Farben von künstlichen Pflanzen und Blumen zu erhalten!
Kunststoffpflanzen und künstliche Blumen arbeiten hart daran ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen und ihren schlechten Ruf von damals abzulegen. Die notwendige Qualität ist vorhanden, sowie die Möglichkeit sie kosteneffizient herzustellen. Sie scheinen nun mehr als bereit den Schritt in die Zukunft zu wagen, fragt sich nur, ob die Menschen ebenfalls bereit sind sich auf die neue Art von Kunststoffpflanzen einzulassen und die Geschichte hinter sich zu lassen.
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Modell | Künstliche Phalaenopsis Orchidee PABLA | Künstliche Bonsai-Pinie | Mica Ziergras | Orchidee Oncidium |
Bewertung | ||||
Größe | 80 cm | 50 cm | 120 cm | 70 cm |
Gesamtdurchmesser | 60 cm | 40 cm | 45 cm | 65 cm |
Blütenfarbe | Weiß | Grün | Gelb - Weiß | Creme Weiß |
Anzahl der Blütenköpfe | 45 | 210 | 3 | 50+ |
Topf inbegriffen | ||||
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Wie werden Kunststoffpflanzen hergestellt?
Die Herstellung von Kunststoffpflanzen reicht zurück bis in die Zeit der Ägypter und Pharaonen. So gibt es sogar Überlieferungen von Geschichtsschreibern wie beispielsweise Plinius. Dieser hielt fest, dass die aus Seide und Papyrusrinde zusammen geflochtenen Kunstwerke mit verschiedensten Düften parfümiert wurden. Zu dieser Zeit waren sie allerdings nur bestimmten Auserwählten vorbehalten und kaum bezahlbar.
Heutzutage sieht die Sache natürlich ganz anders aus. Die automatisierten Herstellungsprozesse bieten die Möglichkeit diverse Rohstoffe miteinander zu kombinieren. Darüber hinaus sind diese nun für den alltäglichen Gebrauch geeignet und vor allem bezahlbar!
- Seide – Seidenblumen gehören zu den kostenintensiveren Kunststoffpflanzen und werden nur noch selten hergestellt. Insbesondere die Handarbeit ist ein aufwendiger Teil des Prozesses und wird nur von spezialisierten Unternehmen betrieben.
- Polyester – Dieses Gewebe ersetzt üblicherweise die kostenintensive Seide und ist heutzutage am Verbreitetsten. Daher werden Kunstblumen aus Polyester umgangssprachlich immer noch fälschlicherweise als Seidenblumen bezeichnet.
Die Polyestergewebe ist in Gelatine versteift und anschließend zu Blätter und Blüten zurecht geschnitten. Daraufhin prägt eine beheizte Presse Farbe und Adern auf die Formen. Zur Stabilisierung werden die Blätter und Blüten nun auf eine gefärbte Metallstange von Innen nach Außen angebracht und geklebt. - Plastik – Mit Hilfe des Spritzgussverfahrens ist eine günstige Massenanfertigung in weiten Teilen der Welt verbreitet. Aufgrund des günstigen Preises ist dies die beliebteste Art Kunststoffpflanzen herzustellen. Leider müssen hierbei gesundheitliche Risiken beachtet werden, insbesondere bei Kunststoffen aus dem Ausland.
- Wachs – Kunstblumen aus Wachs werden aufgrund ihrer porzellanartigen Konsistenz auch Porzellanblumen genannt. Hierzu taucht man echte Schnittblumen, welche mit Draht verstärkt sind, in Paraffin oder Wachs. Dieser konserviert die Pflanze und gibt ihr den glänzenden Porzellaneffekt
- Seife – Seifenblumen sind meist aus einem Seifenblock herausgearbeitet. Maschinelle Produktion vereinfacht den Prozess um ein Vielfaches. Dennoch sind diese Kunststoffpflanzen sehr zerbrechlich und am Besten in einer Vitrine aufgehoben.
- Glas – Es gibt tatsächlich Kunstblumen aus Glas. Die größte und bekannteste Sammlung liegt in der Harvard Universität in den USA. Sie beherbergt 837 Arten in Amerika vorkommenden Botanik und Flora und ermöglicht den Studenten ein klimaunabhängiges Studium.
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Modell | Buchsbaumkugel | Rosen hängend | Künstliche Begonien, 2 Stück | Goldregen Kunstbaum |
Bewertung | ||||
Größe | 50 cm | 50 cm | 25 cm | 110 cm |
Gesamtdurchmesser | 50 cm | 30 cm | 20 cm | 70 cm |
Blütenfarbe | Grün | Rot | Rot - Gelb | Gelb |
Anzahl der Blütenköpfe | - | 100 | 2 x 20 | 24 |
Topf inbegriffen | ||||
Nicht Verfügbar | Preis prüfen!* | Preis prüfen!* | Preis prüfen!* |
Sind Kunststoffpflanzen eine Alternative zu echten Pflanzen?
Heutzutage sind Kunststoffpflanzen so beschaffen, dass sie viel mehr sind als nur eine Alternative zu echten Pflanzen. Sie sind durch und durch Alleskönner und bieten den echten Pflanzen auch in Sachen Ästhetik die Stirn.
- Robustheit – Besonders im Außenbereich kommen künstliche Pflanzen Fans auf ihre Kosten. Während echte Pflanzen bestimmte äußere Bedingungen benötigen, überleben die Kunststoffpflanzen sogar auf schlechtem Boden und ohne Licht. So können Sie ihren Garten nach ihrem Belieben pflanzen und dekorieren und müssen sich nicht an das Wohl der Pflanzen halten.
- Detailgetreue – Die optimierte Produktion der Kunststoffpflanzen erlaubt es den Herstellern mit jeder Faser ins Detail zu gehen. Vielen Laien fallen die täuschend echt aussehenden Pflanzen erst gar nicht als fake auf. Erst, wenn man sie darauf hinweist und sie diese anfassen und genau inspizieren, merken sie den Unterschied.
- Pflegeaufwand – Kunstsstoffpflanzen benötigen kein Licht, Wasser, Erde oder sonstige Bedingungen. Der größte Aufwand besteht darin sie per Mausklick zu kaufen und an die gewünschte Stelle im Haus zu platzieren. Im Anschluss daran musst Du der Pflanze keinerlei Aufmerksamkeit schenken. Trotz dessen strahlt sie positive Energie aus und verbessert spürbar die Atmosphäre!
Kostengünstig – Schon einmal daran gedacht wie viel Geld wir eigentlich in die Haltung echter Pflanzen investieren? Nur um sie dann nach einigen Wochen oder spätestens im Winter wieder zu entsorgen? Manche von uns wahrscheinlich mehr als Andere. Dennoch ist das mit Kunststoffpflanzen nicht mehr nötig. Die einzige Investition besteht in der Anschaffung. Langfristig gesehen sind somit künstliche Pflanzen viel sparsamer als ihre echten Kontrahenten. Weder frische Erde, noch Dünger oder gar regelmäßig kostbares Wasser benötigt die Kunstblume!